Ich und die Meinen

Ich und die Meinen

Herzlich willkommen!

So, das bin ich! Ich bin Kurt Palfi. Ich habe mir gedacht, jetzt muss mal ein neues Foto her. Leider hat Onkelchen ein Nacktfoto von mir hochgeladen. Aber ich sehe doch noch recht proper aus!
Wir (das sind ich, mein missratener Sohn Gianni Dona und Onkelchen, der alles für uns tippt) lästern in diesem Blog über alles, was gerade anfällt: Fußball, Politik, Film und Fernsehen, alles Mögliche. Viel Spaß!

Mittwoch, 5. November 2008

Bush ist Geschichte!

Jetzt kann Onkelchen ja damit aufhören, sich ständig diese Michael-Moore-Filme anzugucken.

Obama gewinnt!

Um fünf Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit hat CNN Barack Obama als neuen US-Präsidenten ausgerufen. Nun, das war zu erwarten. Obwohl ich als Elefant für McCain war (schließlich ist der Elefant das Wappentier der Republikaner), ist Obama auch OK! Er wird - ganz wörtlich - Farbe in die amerikanische Politik bringen. Ach ja: Obama hat auch Florida gewonnen. Und Onkelchen war der erste, der in seinem Blog Obama als Sieger in Florida gesehen hat - vor allen anderen Networks. Reife Leistung, Onkelchen!

Dienstag, 4. November 2008

Obama holt sich Iowa

Mit Iowa geht ein klassischer republikanisch geprägter Staat an den Senator aus Illinois.
CNN: Obama 207 - McCain 89
MSNBC: Obama 200 - McCain 124
ABC: Obama 207 - McCain 135.
Egal, wie man's dreht und wendet: McCain kann nicht mehr gewinnen, egal ob man (wie Onkelchen) Florida bereits für Obama wertet oder nicht. Denn die 55 Wahlmänner von Kalifornien werden an Obama gehen, vermutlich auch der Bundesstaat Washington und Oregon. Dann hat Obama die nötigen 270 Wahlleute auf jeden Fall sicher.

MCCain gewinnt Texas!

Das war zu erwarten, dürfte ihm aber nicht helfen.

ABC: Auch New Mexico klar für Obama

Jetzt kann McCain nur ein Wunder helfen, sollte sich dies bewahrheiten. Der Zwischenstand:
ABC: Obama 200 - McCain 90
MSNBC: Obama 200 - McCain 85
CNN: Obama 194 - McCain 69

Florida ist bei allen dreien noch nicht dabei, das war eine Entscheidung von Onkelchen, Obama zum Sieger in Florida auszurufen!!!

CNN bestätigt: Ohio klar für Obama

Mit Florida halten sich die Networks noch zurück - aber Ohio ist ganz entscheidend: Der erste Staat, der 2004 an George W. Bush ging und den sich Obama jetzt sichern kann.

ABC und MSNBC: Obama sichert sich Ohio

Damit ist die Wahl fast gelaufen, sollte sich diese Projektion bewahrheiten.

Florida geht an Obama - sagt Onkelchen!

Damit sichert sich Obama den ersten bedeutenden Battlegound-Staat, der 2004 an George W. Bush ging und der 2000 - unter Mitwirkung des Obersten Gerichtshofs - Bush die Präsidentschaft sicherte. Zwei der drei großen Swing States Florida, Ohio und Pennsylvania haben sich nun für Obama entschieden - damit ist es für McCain fast unmöglich, noch zu gewinnen. Virginia ist sehr eng, ebenso North Carolina und Ohio.

West Virginia geht an McCain

Damit sichert sich McCain einen weiteren Staat, der vor vier Jahren von George W. Bush gewonnen wurde.

McCain gewinnt Georgia, bestätigt CNN

CNN ist sehr vorsichtig und bestätigt erst jetzt, dass McCain Georgia für sich entscheidet. Obama hatte ja durchaus auf einen Erfolg in Georgia gehofft. Bisher bleiben die Südstaaten also auf konservativem Kurs.

Fünf weitere Staaten für Obama

CNN sieht Obama inzwischen bei 174 Wahlmännern. Er gewinnt demnach erwartungsgemäß New York, Rhode Island, Wisconsin, Michigan und Minnesota. McCain gewinnt Wyoming und North Dakota. Es ist aber Obama nooch nicht gelungen, einen Staat zu gewinnen, der 2004 an George W. Bush ging.
CNN: Obama 174 - McCain 49.
MSNBC: Obama 175 - McCain 70.
ABC: Obama 174 - McCain 76.

McCain gewinnt Alabama und möglicherweise Arkansas und Georgia

Damit erntet McCain wie erwartet die Stimmen konservativer Wähler in den Südstaaten.

CNN: Pennsylvania geht an Obama!

Jetzt zählt auch CNN Pennsylvania in das Lager von Obama. Damit zieht CNN mit den anderen Networks gleich: Obama 102 - McCain 34.

ABC verkündet: Alabama und Tennessee gehen an McCain!

Damit holt McCain ein bisschen auf; CNN bestätigt aber, dass Obama New Hampshire holt.
Resultate: ABC - Obama 102 - McCain 49.
CNN - Obama - 81 - McCain 34.
MSNBC - Obama 103 - McCain 34.

Geht Pennsylvania an Obama?

MSNBC meldet, dass Pennsylvania und New Hampshire an Obama fallen. Damit wird es für John McCain ganz schwer. Zudem sieht es nach ersten Auszählungen für Obama in Florida und Ohio sehr gut aus. Laut MSNBC führt Obama mit 103 zu 34, CNN ist mit 77 zu 34 vorsichtiger. Immerhin scheint McCain in Virginia gut zu liegen. Aber wenn Pennsylvania, Florida und Ohio an Obama fallen, hilft das nicht viel.

Auweia! Jetzt kommt's dicke!

Obama gewinnt Massachusetts, Illinois, Connecticut, New Jersey, Maine, Delaware, Maryland und den District of Columbia. An McCain gehen Oklahoma und Tennessee. Der Zwischenstand hat sich damit deutlich verändert. Es steht nun 77 zu 34 für Obama!

McCain gewinnt in South Carolina!

Damit führt er laut CNN mit 16 zu 3.

Das wird eng für McCain!

Bin am Nägelkauen. In Florida, Indiana und North Carolina ist Obama laut der Ergebnisse aus den ersten Wahlbezirken leicht vorne. Das wird spannend! Sagte ich das nicht schon?
Campbell Brown sieht nicht nur geliftet aus, sondern total glattgehobelt.

Wow! Innovatives Fernsehen!

Doll! CNN blendet in seiner Wahlberichterstattung die Korrespondentin von der Obama-Wahlparty als 3D-Hologramm ins Studio! Das ist mal was Neues! Fast wie in Star Wars! Wahrscheinlich sagt sie auch so etwas Ähnliches wie "Helft mir, Obi Wan Kenobi - Ihr seid meine letzte Hoffnung!" Im Studio sitzt die Moderatorin Campbell Brown. Sie hat sexy Stiefel an - aber sonst nicht viel zu sagen.

McCain geht in Führung!

Die ersten Projektionen liegen vor: Vermont geht an Obama, Kentucky an McCain. Vermont hat drei Wahlmännerstimmern, Kentucky acht. McCain führt also! Aber diese Resultate waren zu erwarten. Mal sehen, wie's weitergeht!

Die Spannung steigt!

In wenigen Minuten schließen in Amerika die ersten Wahllokale. Dann werden wir die ersten Hinweise darauf sehen, ob Barack Obama der nächste US-Präsident wird oder ob es John McCain doch schafft. Die Meinungen sind geteilt: Onkelchen ist für Obama, ich als guter Elefant (wie mehrfach erwähnt) favorisiere den Republikaner McCain. Er hat im übrigen eine hübsche Tochter, die ebenfalls bloggt (mccainblogette.com). Sie hat eine sehr gute Figur wie ich finde, mit schönen Rundungen an den richtigen Stellen! Also - wir sind gespannt!

Sonntag, 5. Oktober 2008

Palfi liebt Sarah Palin!



Ja, das musste mal gesagt werden. Als Elefant bin ich natürlich für den republikanischen Präsidentschaftsbewerber John McCain. Aber seit er seine Sarah Palin als Vize-Kandidatin aus dem Hut gezaubert hat, bin ich echt schwer verliebt. Hei, wie macht sie das? Fünf Kinder, und dann so gut aussehen? Da macht es gar nichts, dass sie vielleicht noch bei außenpolitischen Fragen noch etwas Nachholbedarf hat! Ich berate sie gerne! Und wenn ich einen Telefonjoker brauche, gibt es ja immer noch Onkelchen! Im Ernst - Palfi und Palin, das passt doch gut!

Freitag, 3. Oktober 2008

Onkels Lieblingslied!

Tja, früher ist Onkelchen immer im Spätsommer mit Tante Dilein nach Kanada gefahren, um dort den Indian Summer zu erleben. Jetzt kann er sich das ja nicht mehr leisten, da wir ihm ja die Haare vom Kopf fressen! Immerhin hat er jetzt seinen Lieblingssong von einem kanadischen Country-Sänger im Netz gefunden. Hört doch mal rein!

Sonntag, 7. September 2008

Ein himmlisches Vergnügen


Onkelchen und Tante Dilein haben heute einen Flugtag besucht. Höhepunkt war der Start eines Militärtransporters vom Typ Transall auf einem dafür viel zu kleinen Flugfeld. Aber geklappt hat es doch, wie ihr sehen könnt. Nur hat Onkelchen am Ende die Kamera etwas verrissen, aber den Start kann man schön sehen!

Sonntag, 10. August 2008

Wider den Schlankheitswahn!

Palfi findet den derzeitigen Schlankheitswahn affig. Eine Frau braucht adäquate Rundungen. Aber natürlich gibt es eine gewisse Obergrenze. Ich sage immer: Eine schöne Frau sollte nicht mehr als vier Tonnen wiegen. Aber andererseits sagt ein russisches Sprichwort: Es gibt keine hässliche Frau. Es gibt nur zu wenig Wodka.

Melde mich zurück!

Nach einer etwas längeren Schaffenspause melde ich mich jetzt wieder zurück. Onkelchen (der ja alle meine Einträge tippt) musste in den letzten Wochen ein Buch übersetzen und kam nicht so recht dazu, meine Ergüsse ins Netz zu stellen. Außerdem war er nach dem verlorenen EM-Finale etwas geknickt! Irgendwann musste er auch noch an einem komischen Konzert teilnehmen - aber jetzt ist er wieder an Bord!

Samstag, 28. Juni 2008

Diesen Tipp hab ich Lehmi nicht gegeben...

Nein, das war ich nicht! Ich habe Lehmi zwar gesagt, dass er sich quer vor das Tor legen soll, aber NICHT, dass er versuchen soll, sich auf den Ball zu setzen - wie es beim ersten Gegentor der Türken den Anschein hatte. Auch für den zweiten Gegentreffer übernehme ich keine Verantwortung! Puuh - immerhin sind Jogis Jungs jetzt im Finale. Mein zweiter Sohn Paco - ich habe ihn mit einer rassigen spanischen Elefantendame im Loro Parque auf Teneriffa gezeugt - brennt ja nun darauf, es den Deutschen mal richtig heimzuzahlen. Janni passt das gar nicht. Er hält sich zwar für die Wiedergeburt von Diego "D10s" Maradona (komisch, der ist doch noch gar nicht tot?), will aber, dass Deutschland gewinnt.
Und ich? Will meine Ruhe! Ich kann keinen Fußball mehr sehen!

Samstag, 21. Juni 2008

Palfi gab Lehmi die entscheidenden Tipps!

Was für eine Woche - noch am Montag schien es so, als sei Deutschland am Ende, fußballtechnisch. Ein Rumpelspiel gegen Österreich, fade Fußballkost, nur gewürzt durch Michael Ballacks Freistoßtor. Und nun? Deutschland steht nach einem Riesenspiel im Halbfinale, die Favoriten nach der Vorrunde wie Portugal, Kroatien, Holland - alle weg, weg, weg.
Gut, ich muss zugeben, dass Onkelchens Furzerei im Wiener Stadion daran wenig Anteil hatte - eher schon die Tipps, die ich Lehmi gegeben habe. Zunächst mal: Als asiatischer Elefant bin ich der ideale Tormann - man stelle sich einfach vor, Cristiano Ronaldo rennt aufs Tor zu und bleibt dann verdutzt stehen, weil der Kasten verrammelt ist, denn davor liegt ein asiatischer Elefantenbulle und döst. Und wehe, er hält drauf! Dann werden wir aber ungemütlich: Einmal kurz getrötet und der portugiesische Schönling will nur noch eines, nämlich sich in einem Mauseloch verkrümeln.
Na gut, meinte Lehmi, aber er ist nun mal kein Elefant! Das ist natürlich ein Problem. Ich sagte ihm, er solle einfach den Elefanten in sich selbst rausholen. Zuerst mal müsse er dafür sorgen, dass er größer wirkt. Deshalb hatte er ja gegen Portugal den neongrünen Torwartpulli an und nicht mehr den schwarzen. Das macht gleich mehr Eindruck. Schwarz macht schlank und schnittig, aber als Torhüter musst du groß wirken. Deshalb der helle Pulli, das wirkt wie ein Leuchtzeichen: Vorsicht, ich bin auch hier! Nur das sich vor dem Tor querlegen hat er noch nicht so ganz raus. Ich zeige es ihm gern bei Gelegenheit, das ist auch effektiver - dann steht die Null, und Lehmi muss nicht mehr so viel während des Spiels herumhopsen.

Samstag, 14. Juni 2008

Lasst die Frauen spielen!

Nur noch zwei Tage bis zum alles entscheidenden Spiel Österreich gegen Deutschland - und allen ist schon recht mulmig zumute, weil mit einem Mal so viele Fragezeichen über der deutschen Kicker-Elite aufgetaucht sind. In solch einem Fall sollte man sich an Tante Dilein wenden. Sie hat auf alle Fragen eine Antwort - auch und gerade in Sachen Fußball. Unvergessen ist zum Beispiel, dass sie vor vier Jahren direkt nach dem Rücktritt von Rudi Völler vorschlug: "Nehmt doch Klinsi, der hat einen Trainerschein." Als dies dann viele Wochen später auch geschah, feixte sie und meinte: "Ich hab's doch gesagt!" Auch jetzt hat sie den richtigen Rat für den Weg aus der Krise: "Lasst die Frauen spielen - schlechter sind die auch nicht!" Gemeint ist natürlich die deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft um Birgit Prinz, die letztes Jahr ihren WM-Titel erfolgreich verteidigt hat. Und richtig: Mit Nadine Angerer im Tor brennt nix an - sie ist die einzige Torhüterin, die ein WM-Turnier ohne Gegentreffer überstand. Also - Frauenpower vor! Onkelchen meint dagegen nur, der Kroatien-Versager Marcell Jansen sähe sowieso aus wie ein Mädchen - also sollte der doch bitte auch bei den Frauen spielen. Das einzige Problem: die würden den Jansen nicht nehmen...

Freitag, 13. Juni 2008

Am Montag wird's ernst


Jaa - am Montag wird sich wieder einmal das Schicksal der deutschen Nation entscheiden. Entweder Viertelfinale - oder eine Blamage von historischen Ausmaßen. Aber, lieber Jogi, lieber Jens, lieber Philipp, lieber Michael, lieberTorsten, lieber Lukas, lieber Miroslav, lieber Mario - und ihr alle, alle: Onkelchen ist bei Euch! Und Tante Dilein auch! Da kann doch gar nichts mehr schief gehen, Onkelchen lässt einen fahren und schon ziehen sich die Ösis vom deutschen Tor zurück!!!

Der Beweis: siehe oben!!!

Samstag, 24. Mai 2008

Letzter!!!


Onkelchen hatte es schon geahnt: Den No Angels traute er beim diesjährigen Gand Prix (sorry, dem Eurovision Song Contest) bestenfalls einen Platz im unteren Drittel zu. Dass die vier trällernden Damen zusammen mit Großbritannien und Polen das untere Ende des Feldes zieren, hat ihn daher nicht überrascht. Seine Befürchtung, die deutschen Hoffnungen würden in Belgrad ein ähnliches Waterloo erleben wie weiland beim (wie schrieb Jan Feddersen damals so erhellend:) lichtschluckenden Auftritt der Gracia B. in Kiew 2005 wurden damit bestätigt.
Onkelchen ist ja ein alter Grand-Prix-Hase: 1993 saß er sogar in der deutschen Grand-Prix-Jury (wirklich wahr). Und während sich jetzt die Bild-Zeitung wieder die Wunden leckt und rhetorisch fragt, warum uns denn keiner lieb hat, grinst er sich eins. Er hat's ja schon vorher gewusst. Seine Favoritin bei der Vorentscheidung war ja auch die Musical-Diva Carolin Fortenbacher. Die hätte den Rest des Feldes vor allem stimmlich nass gemacht. Ohnehin müssen Grand-Prix-Beiträge seiner Ansicht nach vor allem auffallen, sollen sie erfolgreich sein. Denn sonst gehen sie im Starterfeld von 25 Titeln unter, weil sich beim Televoting keiner mehr an den Beitrag erinnert. Von Guildo Horn oder Stefan Raab lernen heißt also siegen lernen (Oder von dem Russen mit seinem Eiskunstläufer). Musikalische Substanz kann auch nicht schaden (siehe Carolin Fortenbacher). Außerdem plädiert Onkel dafür, dass die Deutschen sich wie die anderen über die Halbfinals für den großen Abend qualifizieren müssen. Wenn man die Qualifikation geschafft hat, haben die Interpreten zumindest schon mal ein Erfolgserlebnis hinter sich und sind dann beim Finale sicherer. Onkelchen hat gestern nur gelegentlich reingezappt (er sagt, seit der Einführung des Televoting ist der Grand Prix nicht mehr, was er mal war). Aber die Isländerin und die Norwegerin fand er süß. Kein Wunder, er steht auf eher kräftig gebaute Damen, wie auch seine Liebe zu Tante Dilein beweist! Die Isländerin und die Norwegerin sahen zumindet nicht wie die Hungerhaken aus, die sonst auf der Bühne zu bewundern (oder nicht doch eher zu bemitleiden?) sind. Gerade die Norwegerin beeindruckte durch kräftige Oberarme und wäre im Armdrücken schwer zu schlagen gewesen. Sein All-Time-Grand-Prix-Favorit ist übrigens die ebenfalls recht kräftige Malteserin Chiara (zweiter Platz mit "Angel" beim Grand Prix 2005 in Kiew, hier im Bild)!

Freitag, 16. Mai 2008

Boykottiert die WM 2010 in Südafrika!!!

Jetzt geht es ja wieder los - das Land liegt im Fußballfieber, die EM steht vor der Tür. Und Onkelchen hat Karten! Für alle drei deutschen Vorrundenspiele! Echt wahr! Er kann aber nicht hin, weil er erst einen neuen Job angefangen hat (wie lange das wohl gut geht) und noch in der Probezeit ist und wohl keinen Urlaub haben darf! Ein echtes Luxusproblem...
Ich dagegen habe ein ganz ernstes Problem! Südafrika will die Jagd auf Elefanten wieder erlauben, weil es angeblich wieder zuviele davon gibt. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es gibt nicht zuviele Elefanten, es gibt ZU VIELE MENSCHEN! Lasst Euch das gesagt sein! Wir waren eher da! Deswegen rufe ich zu einem totalen Boykott der Fußball-WM in Südafrika auf! Sollen die doch mal sehen, wie weit sie kommen, die Elefantenmörder! Stell Dir vor, es ist WM und keiner guckt hin. Denn das Schicksal der Elefanten ist viel wichtiger als so'n Gekicke. Darin sind ich und mein Kumpel, der Dalai Lama, uns völlig einig. Elefanten braucht die Welt, keiner braucht eine Fußball-WM in einem Land, das Elefanten abschießen lässt. Das meint übrigens auch Onkelchen, er findet, man sollte die nächste WM ohnehin wieder in Deutschland stattfinden lassen, weil's letztesmal so klasse war. Er hat recht!

Montag, 12. Mai 2008

Endlich reich!!!

Gestern hörte ich im Radio, dass in Japan Papier der letzte Schrei ist, das aus Elefantenkot hergestellt wird! Wie das genau gemacht wird, weiß ich leider noch nicht. Aber Janni und ich fangen schon mal zu kacken an...

Freitag, 9. Mai 2008

Palfi strebt nach Höherem!


Endlich sehen auch Andere ein, wie großartig doch der Palfi ist. In einer entlegenen Gegend Indiens werde ich sogar als Ganapalfi verehrt - ein Aspekt des Hindugottes Ganesha, wie manche sagen. Nur mein Sohn Janni (hier rechts im Bild) schießt mal wieder quer: Er sagt, es gebe nur einen Gott. Naja. Janni brabbelt ständig, dass er Jude ist. Neuerdings trägt er sogar Schläfenlocken!

Freitag, 2. Mai 2008

Gestatten: Onkelchen!


Viele Leute haben mich gefragt, wie denn mein Onkelchen aussieht. Jetzt endlich habe ich ein Bild von ihm organisiert. Das ist er!!!

Petersburger Schlittenfahrt!

Onkelchen hat jetzt ja wieder einen Job, und zwar in der Nähe von München. Vielleicht kann er ja doch etwas dafür tun, damit Janni beim FC Bayern München landet. Jetzt, nachdem Sankt Petersburg mit dem FC Bayern so richtig Schlitten gefahren ist (ha! da bekommt die Petersburger Schlittenfahrt eine ganz neue Bedeutung), dürften Jannis Chancen ja nicht so schlecht stehen. Wenn Ribéry, wie viele meinen, nach einer Saison zu Chelsea abdüsen sollte, dann klafft im Mittelfeld ja ein gewaltiges Loch. Das ist die Chance für meinen Sohn Janni Dona. Er wird schon für die richtige Einstellung sorgen, darauf dürft ihr Gift nehmen. Denn man hatte vor dem Rückspiel in Sankt Petersburg schon so ein bisschen den Eindruck gewonnen dass sich die Bayern schon im Finale wähnten. Da begann das schleichende Gift aus dem Viertelfinale gegen Getafe zu wirken - man glaubte wohl, die Sache nach dem 1-1 von München auch auswärts schaukeln zu können. Sprach nicht die gute Auswärtsbilanz für die Bayern? Und waren nicht einige der Petersburger Stammspieler für das Rückspiel gesperrt? Und hatte man nicht jetzt im Rückspiel die Wunderwaffe Luca Toni wieder dabei? Hatte man nicht erst den VfB Stuttgart, immerhin den amtierenden deutschen Meister, mit vier zu null geputzt? Da wird das Selbstbewusstsein der Bayern wieder mal leicht die Grenze zur Überheblichkeit überschritten haben. Und wenn man dann in der vierten Minute einen vermeidbaren Freistoßtreffer kassiert - wozu stellt man eine Mauer vors Tor, wenn die Leute in Deckung gehen, wenn der Ball angeflogen kommt? - dann braucht man schon einen ziemlichen Arsch in der Hose, um das noch zu drehen. Dazu kamen zum Teil schwer nachvollziehbare taktische Entscheidungen von Ottmar Hitzfeld: Warum blieb Ze Roberto in der zweiten Halbzeit in der Kabine, während Bastian Schweinsteiger, der während der gesamten Spieldauer nur physisch auf dem Platz war, durchspielen durfte? Warum wurde Demichelis nicht ausgewechselt, der während des gesamten Spiels neben sich stand? Man sah wirklich, dass Hitzfeld, Henke und Hoeneß kein Rezept fanden, wie man das effektive Konterspiel der Petersburger unterbinden konnte. Hitzfeld war sichtlich mit seinem Latein am Ende. Nun gibt's nur eins: Klinsi braucht Janni! Buenos dias, Argentina!

Montag, 7. April 2008

Onkelchen war bei Gericht!

Onkelchen ist ja jetzt offiziell arbeitslos. Und da verbringt er den Nachmittag natürlich am Fernseher und schaut Gerichtsshows - Richterin Barbara Salesch, Richter Alexander Hold und so weiter. Letzte Woche Donnerstag konnte er das nicht - da wollte seine Frau nämlich nach Stuttgart shoppen gehen. Onkelchen wollte sich seine Gerichtsshow aber nicht entgehen lassen und setzte sich dehalb im Stuttgarter Arbeitsgericht in das Verfahren eines Kollegen. Der ausbeuterische Geschäftsführer der obskuren Computerzeitung, bei der Onkel beschäftigt war, hat nämlich noch einige weitere Kollegen rausgeschmissen. Nun saß er also im Prozess und langweilte sich. Alles lief so ruhig ab, so zivilisiert! Kein Geschrei, niemand ging dem anderen an die Gurgel. Selbst der Anwalt der Arbeitgeberseite mit seinem gegelten Haar benahm sich einigermaßen manierlich und hielt sich mit seinem diabolischen Grinsen zurück. Wie gesagt, Onkel wurde es langweilig! Etwa nach einer Dreiviertelstunde kommt in den Gerichtsshows ja immer der Überraschungszeuge, der das Verfahren schließlich zum Kippeln bringt. Und dann stand Onkelchen auf und schrie aus Leibeskräften: "Hohes Gericht, Herr R. ist unschuldig!" Alle guckten erst mal ganz belämmert. Onkelchen hat nämlich, wenn's drauf ankommt, schon eine extralaute Stimme. Aber dann wurde er schon des Saales verwiesen. Außerhalb begann er dann zu singen - und zwar den Part des Siegmund aus der Walküre! Irgendwie haben sich die Streitparteien dann verglichen. Onkelchen war zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr im Gebäude. Ob er seinem Kollegen einen Gefallen getan hat, weiß ich daher nicht. Aber Onkelchen meint: Ein Gerichtsverfahren ohne eine eifersüchtige Ex-Geliebte ist scheißlangweilig. Wie recht er hat!

Mittwoch, 26. März 2008

Onkel ist immer am Farzen!

Wider Erwarten scheint Onkelchen jetzt doch wieder einen Job gefunden zu haben - mal sehen, wie lange das hält! Er ist fast täglich zu irgendwelchen Vorstellungsgesprächen gefahren, was bei der derzeitigen Wetterlage - Schnee allerorten - kein kleines Kunststück war. Aber es hat ihm schon ein wenig die Bewegung gefehlt, und da Onkel immer wieder schwere Sachen ißt, ist er die ganze Zeit am Farzen. Ostersonntag war er sogar in der Oper! Fünf Stunden lang Parsifal, und dabei ständig am Garen - ich hätte nicht hinter ihm sitzen wollen. Dieses unglückliche Los hatte wohl ein japanisches Ehepaar, das hinter ihm zu sitzen kam. Ich würde mich schämen! Erst reisen die um den halben Globus, um Wagner hören zu können, und dann farzt denen so ein fetter Schrumpfgermane wie Onkel ständig ins Gesicht! Bah, das hält keiner aus! Ich bevorzuge übrigens die regionale Ausdrucksweise "Farzen", weil das viel drastischer klingt als das hochdeutsche "Furzen" oder gar "Pupsen". Wenn Onkel farzt, dann kracht es. Und zwar richtig.

Samstag, 15. März 2008

Palfi hört ein Hu!

In den Kinos kommt in letzter Zeit so viel Müll. Immer nur dumpfe Explosionen oder scheißlangweilige Frauenfilme. Und auch die kochende Ratte war nicht so ganz mein Geschmack. Aber jetzt kommt endlich ein Film ganz nach meiner Kragenweite, der die Güte und die Liebenswürdigkeit von Elefanten zeigt: Horton hört ein Hu! Die Geschichte eines etwas einfältigen, aber liebenswerten Elefanten, der eine ganze Stadt voller winziger Lebewesen vor dem sicheren Exitus bewahrt - hoppsa, hat da nicht auch eine Staubflocke zu mir gesprochen?

Sonntag, 9. März 2008

Aus dem Weg, wenn Onkelchen ballert!

Man kann allerlei über Onkelchen sagen - dass er faul ist und das Leben immer ein bisschen ungeschickt angeht. Aber eines muss ich zugeben: Kicken kann er immer noch! Das hat er heute wieder unter Beweis gestellt, als er seine Nichte und seinen Neffen besucht hat und mit ihnen auf den Bolzplatz zum Fussballspielen gegangen ist. Er hat zwar im Tor gespielt, aber er hat immer noch einen gewaltigen Bums drauf, wenn es darum geht, einen Abschlag zu machen. Huiii, da wackelt das Stadion! Er ist ja sehr kräftig und wenn er einen Ausflug vor das gegnerische Tor unternimmt, dann muss er hinterher eine Viertelstunde verpusten (Maradona geht es angeblich nicht anders). Aber wenn er schießt, dann ist das wie ein Kanonenschlag. Da geht man besser aus dem Weg! Er hofft ja, den Geschäftsführer der obskuren Computerzeitung, der ihn an die Luft gesetzt hat, mal zu treffen. Und zwar mit einem Lederfußball mitten ins Gesicht!

Dienstag, 26. Februar 2008

Einer der besten Filme aller Zeiten!

Wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Hollywood-Streifen:

Internationales Flair bei der Bahn

Ein Beitrag von Onkelchen.

Sind Sie kürzlich einmal mit einem Fernzug der Bahn gefahren? Dann haben Sie möglicherweise mitbekommen, dass die Zugbegleiter die Stationen jetzt standsrdmäßig zweisprachig ansagen, nämlich auf deutsch und englisch. Ganz offenbar will man damit die Fluggesellschaften ein wenig imitieren, die ja auch alles mehrsprachig durchsagen. Jedoch ist es nicht jedem Zugbegleiter gegeben, die englische Ansage flüssig und korrekt über die Lippen zu bringen.
Ich will hier nicht über die Schaffner lästern - dies sei mir ferne. Die sind ja ohnehin schon die Dummen, da sie schnöselige Erste-Klasse-Passagiere am Platze bedienen müssen, die Fahrkarten kontrollieren und sich noch wegen der Zugverspätung anbelfern lassen müssen. Nee, Zugbegleiter ist nicht so der Traumjob. Und dann noch auf englisch durchsagen, dass wir bald Kassel-Wilhelmshöhe erreichen und dort noch den Anschluss an den Regionalexpress nach Paderborn erwischen, das nötigt mir Respekt ab. Auch wenn sich's nicht immer nach Oxford-Englisch anhört.
Was mich dagegen nervt, sind die Leute, die sich demonstrativ über das nicht immer optimale Englisch der Zugbegleiter amüsieren oder gar darüber lästern. Das sind die ganz und gar Armseligen, die sich der Schwächen ihrer Zeitgenossen bedienen, um sich gut zu fühlen. Meistens können sie's selbst nicht besser, aber man macht sich darüber lustig, weil man ja selbst so weitgereist, weltoffen und mondän ist.
Meine Güte, nicht jedem ist ein korrektes Englisch gegeben, vor allem dann nicht, wenn man gerade mit Krach und Ach die Hauptschule geschafft hat. Ich erinnere mich an eine supergut aussehende Lehrerin für Latein und Griechisch, die irgendwann die von den alten Sprachen die Schnauze voll hatte und bei der Lufthansa als Stewardess anheuerte, um die Welt zu sehen. Die Dame hatte Niveau und sicher kein Problem mit dem Englischen - aber ich bezweifle irgendwie, dass sie bei der Bahn angeheuert hätte. Deshalb: Wer über das Englisch der Schaffner lästert, legt damit nur seine eigene Unzulänglichkeit und Engstirnigkeit offen. Ehrlich!

Oh, Onkelchen hatte heute wohl den Moralischen...

Onkelchens Retourkutsche

Öhm - Onkelchen hat gerade damit gedroht, mich und meine Familie vor die Tür zu setzen. Seit ich hier bin, sagt er, hat er nur im Abstellraum Platz! Pöh! Weiß er nicht, dass ein Elefant im Haus Glück bringt?

Palfi ist restlos sauer!

Ich bin völlig erschüttert, nachdem ich gelesen habe, dass Südafrika den Abschuss von Elefanten wieder frei gegeben hat. Als Begründung wird ja immer darüber schwadroniert, dass sich die Elefanten zu stark vermehrt hätten und zu einem Problem für die Menschen geworden seien. Umgekehrt wird ein Schuh draus! Die Menschen haben sich zu stark vermehrt und sind für die Elefanten zu einem Problem geworden! Diese komischen Zweibeiner nehmen uns den Lebensraum weg und nicht umgekehrt! Das musste einmal gesagt werden!

Samstag, 23. Februar 2008

Nicht nach Nürnberg!


Onkelchen ist ja bald arbeitlos - und wird es für den Rest seiner Tage bleiben! Trotzdem versucht er es immer wieder hartnäckig, sich auf eine Stelle zu bewerben. Aber es nützt ja nichts. Gestern war er doch tatsächlich auf einem Vorstellungsgespräch. In Nürnberg! Weiß auch nicht, wie er das geschafft hat. Er hat es auf jeden Fall voll versiebt - war ja klar.

Ich bin ganz froh, denn ich hätte nicht mit Onkelchen nach Nürnberg umziehen wollen. Das ist so ungefähr der letzte Platz, an dem ich leben möchte. Da sind geheimnisvolle Tiermörder unterwegs! Zoo-Terroristen oder so. Und die Delphine im Tiergarten sterben an geheimnisvollen Infektionen und Depressionen. Auch für Elefanten ist Nürnberg alles andere als ein gutes Pflaster.

Deshalb, Onkelchen: Danke, dass Du's versiebt hast! Mit Deinem Hartz IV und Tante Dileins Gehalt kommen wir schon durch. Und wir müssen nicht nach Nürnberg. Das ist kein Job der Welt wert - den Du ja sowieso nicht mehr kriegst.

Palfi distanziert sich von Anke Engelke

Hallo! Nach einigen Tagen Pause meldet sich Euer Palfi wieder. Ich habe die letzten Wochen mehr oder weniger vor mich hingedöst. Jetzt aber muss ich mich zu Wort melden, denn in der "Sendung mit dem Elefanten" auf WDR war doch gerade die am meisten überschätzte Komikerin Deutschlands zu sehen - Anke Engelke. Palfi möchte hier betonen, dass kein Elefant, der nur ein bisschen Selbstachtung besitzt, in irgendeiner Form und Weise mit Anke Engelke zu tun haben möchte.

Palfi kann sich noch gut daran erinnern, wie vor ein paar Jahren alle hin und weg waren von Anke Engelke, Anke Engelke... Warum eigentlich? Palfi hat das nie verstanden, erstens ist die gar nicht richtig lustig und zweitens hat sie nichts gemacht, was man nicht schon vorher von Beatrice Richter oder Iris Berben in "Sketchup" besser gesehen hat. So toll war die Engelke nie, sie wurde nur hochgejubelt, weil die Medienheinis ein kurzes Gedächtnis haben und zu der Zeit (so Ende der neunziger und Anfang der nuller Jahre) war sie eben mehr oder weniger der einzige relevante weibliche Comedy-Star.

Annette Frier ist viel komischer als die Engelke! Und jetzt, da die Karriere von der Engelke sich im Sturzflug befindet, kriegen wir armen Elefanten sie in der Sendung mit dem Elefanten serviert. Das muss nicht sein! Das haben wir nicht verdient! Ich finde, die Engelke sollte wieder das ZDF-Ferienprogramm moderieren, wie damals in den Achtzigern! Das hat sie wirklich gut gemacht und das hat zu ihr gepasst. Damals war sie auch noch ein bisschen pummeliger, ein lecker Mädchen...

Montag, 11. Februar 2008

Nickneger gegen Gewitterziege


Der Vorwahlkampf der Demokraten in den USA zerreißt ganze Familien! Onkelchen favorisiert Barack Obama, Tante Dilein dagegen die Clinton, weil sie auf Frauenpower setzt. Palfi hat den leisen Verdacht, dass sich hier ein Kampf von Nickneger gegen Gewitterziege anbahnt. Denn der Obama erinnert mich an so genannte Nickneger - das waren Figuren von dunkelhäutigen (maximal pigmentierten) Kindern, die man früher in den Kirchen an der Weihnachtskrippe fand (siehe Foto). Die hatten ein Opferkässchen, und wenn man da eine Münze reinwarf, begann der Kopf der Kinderfigur nach vorne und hinten zu wippen. Das ist wie bei Obama - er sagt eigentlich nichts, nimmt aber Spenden dankbar entgegen! Und die Clinton ist vom Machthunger sowieso derart zerfressen, dass sie am liebsten ihren Alten noch zu ein paar Affären ermuntern würde, wenn sie dadurch im Gespräch (und im Rennen) bliebe.


Palfi ist als guter Elefant natürlich Republikaner! Ich werde dem Wappentier der Grand Old Party nicht untreu! Und am liebsten esse ich die Pommes von McCain!

Sonntag, 3. Februar 2008

Rätsel des Alltags: Wat is' 'ne Gumpe?

Jetzt kommt wieder ein Beitrag vom Onkelchen, der damit noch alle Leser vergraul... äh, erfreuen wird.

Nun eilen die närrischen Tage ihrem Höhepunkt entgegen. Mit Weiberfastnacht haben die Narren endgültig das Regiment übernommen, der Rosenmontag setzt heute noch einen drauf. In unseren ostwürttembergischen Breiten wird der Tag Weiberfastnacht, der woanders auch "schmotziger Donnerstag" heißt, Gumpendonnerstag genannt. Dieser Ausdruck sorgt bei so genannten "Reing'schmeckten", also Immigranten, regelmäßig für Verblüffung. Stellvertretend sei hier die Frage des aus dem Ruhrpott stammenden Lateinlehrers und Alkoholika-Experten A. Peufred genannt, der sich einmal zu der Frage hinreißen ließ: "Wat is' 'ne Gumpe?"
Die Antwort findet sich in alten deutschen Schriftzeugnissen, die bis in den Barock und noch weiter zurück reichen. In Grimmelshausens "Abenteurlicher Simplicissimus Teutsch" wird an einer Stelle das Wort "gumpen" im Sinne von "hüpfen" oder "springen" gebraucht. Zudem liegt die Verwandtschaft zum englischen "to jump" - was ja ebenfalls hüpfen oder springen bedeutet - nahe. Der Gumpendonnerstag ist also nicht der Tag der Gumpen, sondern der Tag des Gumpens , also der Tag, an dem man hüpft und springt.

Onkelchens Fund

Heute ist meinem Onkelchen was richtig Verrücktes passiert - er war zusammen mit Tante Dilein in der Kirche und hat sich aus dem Regal am Eingang ein Gesangbuch genommen. Nun hat Onkelchen die blöde Angewohnheit, immer vor dem Gottesdienst im Gesangbuch zu blättern. So war's auch diesmal. Und dabei fand er 350 Euro, die zwischen der letzten Seite und dem Buchumschlag steckten. Onkelchen spielte schon mit dem Gedanken, das Geld einfach zu behalten. Aber dann hat Tante Dilein die Scheine gesehen und ging damit zu der Dame, die am Eingang die Kirchen-Stewardess spielte. Die war auch ganz baff! Onkelchen hat mir erzählt, dass es ganz komisch war - die Kirchen-Stewardess hatte ihm zwar ein Gesangbuch entgegen gestreckt, aber er hatte da schon fast wie ferngesteuert nach dem Buch gegriffen, in dem sich das Geld befand. Wahrscheinlich werden die 350 Euro jetzt der Kirche gespendet. Onkelchen hat dafür aber nichts in den Klingelbeutel gelegt. Er hätte das Geld so gut brauchen können, vor allem, da er ja bald arbeitlos sein wird, wie er immer sagt.
Onkelchen ärgert sich zudem, dass der Fund den Protestanten zugute kommt - er war Tante Dilein zuliebe an diesem Tag in der evangelischen Kirche. Dabei ist Onkelchen doch Katholik ...

Donnerstag, 31. Januar 2008

Ein Idol wird entzaubert

Mein Sohn Janni Dona verehrt, wie bekannt, einen gewissen argentinischen Fußballspieler. Jetzt war zu lesen, dass sich dieser Fußballer für das berühmte Hand-Tor bei der WM 1986 im Viertelfinale gegen England entschuldigt hat. Janni kriegte einen Tobsuchtsanfall. Er hat ja immer bestritten, dass Diego M. diesen Treffer irregulär erzielt hat. Er hat sich aber auch relativ schnell beruhigt, denn: Das tolle Tor, bei dem er wenige Minuten später an der Mittellinie loslegte und die gesamte englische Abwehr schwindlig spielte, hätte eigentlich doppelt zählen müssen. Womit er eigentlich recht hat, wie hier zu sehen:

Das Horror-Finanzamt!


Gestern war ich auf dem Finanzamt. Naja, davor sind brave Familienväter ja nicht gefeit. Leider hatte ich mir den absolut falschen Tag dafür ausgesucht: Weiberfastnacht! Alle wollten mir an meine Krawatte, obwohl ich ständig erklärte, dass die mein einziges Kleidungsstück ist! Hier sieht man einige der wilden Weiber, denen ich nur knapp entkommen bin.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Klinsmann & Bayern

Also das mit Klinsi und den Bayern hätte ich nun wirklich nicht gedacht! Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Hoeneß und Klinsmann in diesem Leben noch einmal zusammenkommen (und im nächsten auch nicht!). Ich habe mir echt die Augen und die Ohren ausgerieben, als ich das zum ersten Mal gehört habe. Mit welchen Reformen er wohl den FC Hollywood auf Vordermann bringt? Kein Weißbier mehr bei der Meisterfeier, keine Wies'n-Ausflüge mehr und auch keine Weißwürstl? Nur noch Gewichte stemmen? Das wär' schön fad. Aber den allgegenwärtigen Münchner Journalisten wird schon was einfallen, damit's nicht gar so langweilig wird. Ach, übrigens: Vielleicht klappt's ja jetzt mit dem Probetraining für Janni.